Pedal Steel Guitar

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11.10.2011

Man, so ein Computervirus hat doch was für sich! Man ist völlig auf sich allein gestellt, plötzlich hat man Zeit für andere Dinge..., Scherz beiseite, mich hat der BKA Virus besucht und es hat ganz schön Geld gekostet, alles wieder ins Lot zu bringen; dem Erfinder sollen die Hände abfaulen. Ich weiss immer noch nicht, was ich wann, wo und wie geöffnet habe...

Wie spielt ihr eigentlich die Steel, mit Fingerpicks? Bobbe Seymore hat nur einen Daumenpick, der Rest kommt von dennackten  Fingern. Ich hab' das mal probiert, haut nicht hin. Persönlich nehme ich einen Plastikdaumenpick und Metallpicks auf die anderen 3 Finger (der Kleine braucht nichts;)), Favorit bei mir Dunlop, die mit den Löchern, ziemlich dünn.

Den Plastikpick nehme ich von jeder Firma, hauptsache er passt, er darf nicht zu locker sein (die werden weiter, je wärmer die werden und rutschen dann um den Daumen) und auch nicht zu fest (quetscht das Blut ab und der Daumen wird blau und kalt). Will sagen: Unbedingt ausprobieren!

Ich persönlich biege die Fingerpicks auch nicht komplett um die Fingerkuppe, wie viele Steeler, meine stehen schon ein wenig gerade.

Ihr seht, es gibt auch hier keine Regel, macht es immer so, wie es am bequemsten für euch ist.

 

27.09.2011

Jetzt mal etwas, was eigentlich viele steeler wissen, aber evtl. ein Anfänger nicht so:

Wenn ihr A und B Pedal tretet, lasst das A Pedal mal um die Hälfte nach, dnan bekommt ihr einen Moll Akkord und der klingt richtig schön. Probiert auch gleichmal aus, wo der Moll Akkord beim getretenen A Pedal sitzt und gleichzeitig, wo denn der Moll Akkord liegt, wie oben beschrieben. Ich könnt es verraten, mache ich aber nicht, denn nur durch das selber tüfteln, lernt man es. Das "halbe" A Pedal-Treten erfordert ein wenig Übung, denn man muss schon ganz genau "treffen".

Probiert es.

 

07.09.2011

Was macht man eigentlich gegen den Frust, der sich immer wieder einmal einschleicht, wenn mal wieder nichts geht, wenn man die Profis hört und denkt, ich kann rein gar nichts?

Also erst einmal gibt es immer wieder einen Besseren, das ist im Leben so, zweitens gönnt man sich einfach mal eine Pause, glaubt mir, die Lust kommt automatisch wieder. Man spielt oft besser, als man glaubt. Nehmt doch einmal eure Künste auf und hört euch das an, es ist tatsächlich erstaunlich, was man hört und kann es kaum glauben, dass man das selber ist.

Klingt unwahrscheinlich, aber probiert das einfach mal aus. D a s  funktioniert wirklich.

Also, nicht aufgeben, die Steel ist undbleibt ein wunderschönes und tolles Instrument.

10.08.2011

Für Anfänger ist es oft schwierig, Unterichtsmaterial, alles rund um die Steel usw. zu erfahren.

In Deutschland ist es auch ein großes Problem Neuigkeiten, Veränderungen und Tips zu bekommen.

Mir ging es am Anfang nicht anders. Zum Glück hat mir Martin Huch aus Hannover "das Laufen" vor vielen Jahren auf der Pedal Steel beigebracht und ich konnte manchen Rat bekommen.

Am einfachsten ist es tatsächlich zu googlen, man kommt dann unwahrscheinlich weit.

Die großen Steel Shops in Amerika und Kanada, wie bei Scotty, Al Brisco, Francis Steel Shop, Bobbe Seymore und vielen anderen bieten hier eine Menge. Man kann dort auch einfach mal nachfragen, oft bekommt man freundlich Nachhilfe. Was den Kauf einer neuen Steel betrifft, so ist es nicht anders als beim autokauf. Jeder preist natürlich das an, was er im Laden hat und alles ist natürlich "great".

Das Blöde an der Sache ist, dass man die steels nicht vorher spielen kann. ich selbst habe mir mal einfach so auf Verdacht eine Carter D 10 gekauft. Mit Al Brisco aus Kanada lief der Deal absolut korrekt ab. Al gilt in Steeler - Kreisen als absolut ehrlich, mein alter Buddy Bobbe Seymore ist ein kleines Schlitzohr (lach), hat baer m.E. die allermeiste Ahnung von den Instrumenten und reatauriert alte Steels in unglaublicher Weise. Als ich in Nashville bei Bobbe im Shop war, konnte ich nur noch Staunen, was der aus den alten Steels gemacht hat.

Jedenfalls war die Carter absolut klasse, nur konnte ich icht drauf speielen. Als alter Sho-Bud-Spieler waren mir die Abstände zw. den saten einfach zu eng. So habe ich sie dann letztendlich verkauft.

Der Käufer allerdings ist bis heute glücklich damit. Ich mochte auch die George L Pick Upoa nicht, die ich auch (nur) auf Empfehlung reinbauen ließ. Zu trocken! Bobbe wiederum preist die George L als die besten Tonabnehmer an. So sieht man schon, dass alles eine Geschmacksfrage iust und man einfach vorher an das Instrument muss.

Wie ich öfter schon anmerkte, kann man aber hier in Deutschland hervorragende Steels kaufen. Wolfgang Bednarz und Andreas Jagiella bauen wahrlich phantastische Instrument. Und hier kann man diese auch speielen.

Als ich meine Sho-Bud gekauft habe, hatte ich noch nie vorher auf einer gespielt, hatte die Möglichekti bei meinem Freund HLM, von dem ich diese auch habe, anzutesten und habe mich gleich wohlgefühlt.

Bis auch einen zusätzlichen Kniehebel, den Andreas Jagiella eingebaut hat, ist alles noch original. Alleine die Pick Ups (sogar Single Coils9 sind so schön crispig und leicht angematscht, dass es für mich eine wahre Freude ist, die Steel klingen zu hören.

Natürlich gehört auch ein anständiger Amp dazu. Viele haben den Peavey Nashville 112 hochgelobt. Klar, hervorragender Amp, auch leicht zu transportieren. Für mich war das aber nichts, war nicht mein Klang. Auch den Fender Steel King hatte ich, auch nichts für mich. Ich selbst bleibe bei meinem Nashville 400, das passt einfach zu mir. Wie gesagt, alles subjektiv, man muss hören und probieren.

Effektgeräte habe ich keine, ich gehe pur in den Amp, das reicht m i r.

Peter Frampton hat mal gesagt, er geht pur in den Amp hinein, that's it, ausserdem würde ihm seine Frau soviel Krams gar nicht erlauben...

Spaß beiseite, auch hier probieren, das Boss DD 3 soll ein sehr gutes und presiwertes Hallgerät sein.

So, das war's mal wieder, bis zum nächsten Mal-

 

 

14.12.2010

Wintertime...

Besorgt Euch einfach mal ein wenig Öl für Mechaniken (oder kauft so etwas bei Al Briso etc.) und einfach mal die Mechanik schmieren, dass alles gut und einfach läuft. Wer eine "alte" Steel, wie besitzt, wird trotzdem nie den butterweichen Charme der mechaniken einer neuen steel erreichen. Das macht aber auch nichts, trotzdem, gut geschmiert ist halb gewonnen.

Wolfgang Bednarz kann Euch da auch ein paar Tipps geben.

Vielleich lohnt es sich ja (beim Auto macht man das alle Nase lang) die Steel bei Andreas Jagiella oder Wolfgang Bednarz zur Inspektion zu bringen.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass das Wunder wirken kann.

Jetzt jaulen bestimmt die Sparsamen unter Euch! Komisch, Eurer Auto ist besser versichert als eure Gesundheit (wetten), für die Frau kann es nicht teuer genug sein (schlechtes Gewissen)?, aber euer allerbestes Stück, was bekommt das zu Weihnachten??? Spaß beiseite und schöne Weihnachten.

Euer Manni

03.12.2010

So, da bin ich mal wieder. Mir ist ja klar, dass auf meiner Page sehr wenige besucher sind, die das einfach lesen udn evtl. auch profitieren. Wir sind aber die Elite (lach) und Eliten gibt es eben selten. Nichtsdestotrotz bleib ich alle gewogen!

Heute möchte ich einmal etwas zum Volumenpedal sagen. Es werden ja eigentlich genügend angebote. Die meisten Steeler spielen Goodrich Pedale. ich selbst habe auch eins und zwar mit Pot (dieses kleine teilchen, was man mal immer wieder ausechseln muss. Ich hatte auch eins, potless, hatte immer das Gefühl, das mein Klang dadurch verändert wird, auch wenn Al Brisco meinte, dass das unmöglich wäre. Ich habe mich letztendlich für das mit Pot entschieden und der Klang war ok. Es ist aber auch nur mein Ersatzpedal, denn mein absoluter Favorit ist immer noch das Ernie Ball Pedal, schwere Ausführung und wunderbar. Hilton soll auch sehr gut sein, aber irre teuer. Ach ja, dass Goodrich knatscht schon nach 2 Jahren, das Ernie Ball nach 10 Jahren gar nicht. Un ddenkt dran: Immer Ausprobieren. Blind bestellen ist blöd, weil zurückschicken und so; aber manchmal geht das nicht anders.

Noc hein "toller" Tip, lasst nicht nach beim Üben, Steel spielen bedeutet tatsächlich: Üben, Üben, Üben!

Klingt blöd, ist aber so.

Schneereiche Tage!

 

26.10.2010

Sucht Euch einfach mal alle 7er auf der Steel und spielt die hintereinander weg; das klingt zum Teil richtig wunderschön und dann baut einfach ein Moll mit dazwischen (wenn möglich das Moll mit dem gedrückten A-Pedal. Experimentiert mal ein wenig und ihr bekommt so nach und nach eine wunderschöne Tonfolge.

 

17.09.2010

Mir fällt auf, dass viele Schüler, die zu mir kommen von Anfang an Licks, Turnarounds etc. beigebracht  bekommen wollen. Klar, kann man machen, hilft aber nichts. Warum? Alle Licks sind im Prinzip auf den Skalen und Tonleitern aufgebaut. Und genau die muss man üben, in alles tonlagen, rauf und runter. Das kann manchmal richtig nervig und langweilig werden, aber diese Mühe wird belohnt. Erstens kann man vorgebene Licks selber leicht spielen und man kann sich eben viele selbst bastelt und plötzlich spielt man die Licks, die man einfach mal so lernen wollte. Experimentieren ist natürlich erlaubt, wenn man sie denn dann endlich spielen kann.

 

08.08.2010

Eigentlich selbstverständlich, doch immer unterschätzt, das Volumenpedal.

Eigentlich egal, von welcher Firma, finde ich jedenfalls. Mein Lieblingspedal ist von Ernie Ball, ich komme damit hervorragend klar, als Ersatz habe ich noch eins von von Al Brisco aus Kanada gekauft, eigentlich benutzt solch' ein Volumenpedal fast jeder Steeler in den USA und Kanada.

Es ist ok, aber mein Ernie Ball gefällt mir einfach besser, ich denke, es ist Geschmackssache.

Ohne Volumenpedal klingt die Steel wie eine Gitarre oder Lapsteel, also, immer schön die Töne reinziehen mit dem Pedal, probiert es aus, wie es für euch am besten klingt, je langsamer desto länger meint man den Ton zu hören. Das Gefühl komt von ganz allein.

 

28.06.2010

Aktuell: ein Changer hängt an meiner Steel, die 5 Saite geht nicht mehr zurück in die Ursprungsposition.

Ich kenn das bei meiner Sho-Bud, passiert alle Jubeljahre mal, aber wo Mechanik dauernd arbeitet passiert das.

Ich traue mich selbst nicht daran, ich gebe sie in die Fachhände zu Jagiella Steels und hoffe, sie bald wieder zu haben.

Es gibt auch wieder viel Neues auf dem Steelmarkt. Wenn ich Näheres weiss, informiere ich Euch. Auf jeden Fall soll GFI mächtig ins Zeug gelegt haben.

 

13.05.2010

Ich werde oft nach Lehrmaterial gefragt!

Es ist natürlich m.E. unmöglich Lehrmaterial in deutscher Sprache zu bekommen.

Sicherlich biete ich ja Unterricht an, aber die meisten wohnen weit weg und mal eben ein ganzes WE zu buchen ist ja auch nicht immer zeitlich möglich.

Ich schwöre immer nochauf die "Steelers Bible" vin Winnie Winsten und Ben Keath.

Die deutsche Übersetzung kann bei käuflich erworben werden.

Weiterhin halte ich sehr viel von den Büchern von Dewitt "Scotty" Scott.

Googelt mal. Die Bücher sind toll. Es steckt jedoch, dass muss man sagen, viel Arbeit dahinter. Mal eben Buch aufschlagen und los geht's..., nein, ehrlich, da gehört schon viel Geduld dazu. Aber es bringt ungemein Spaß  mit sich.

31.03.2010

Was viele vielleicht als Anfänger nicht wissen, aber es gibt Harmonien, das Spielt man sozusagen nur mit halben Steelbar.

Das heißt zum Beispiel, dass man im 1. Bund den Steelbar auf die Hälfte der Saiten herunterzieht und spielt dann die Saiten, die vom Steelbar erfasst werden und die leeren Saiten. Klingt toll.

Macht es auch so, erst den Steelbar voll auf die Saiten, dann runterziehen. Experimentiert damit mal, ihr bekommt tolle neue Möglichkeiten.

 

16.02.2010

Blocking, ein Thema für sich, an dem sich mancher die Haare rauft und einige Übung erfordert, aber ohne geht es nicht.

2 Varianten gibt es, entweder ihr spreizt den kleinen Finger der rechten Hand über die Saiten (automatisch macht sich der Ringfinger eigentlich auch lang, oder leicht gekrümmt) und blockt damit oderihr krümmt kleinen und Ringfinger und blockt so die Saiten (so mache ich das, weil mir das andere tatsächlich in den Sehnen zieht. Ich denke, dass die "alten Hasen" die erste Variante bevorzugen, die "Jungen Wilden", so sehe ich das oft, nehmen die 2. Variante.

Aber Halt: Nicht zu vergessen, Paul Franklin macht das Fingerblocking, d.h. er blockt die Saiten mit den Fingern.

Ich ertappe mich, dass ich kombiniere, zwisdchen 2. Variante und Fingerblocking.

Nach wie vor gilt: Macht es so, wie es für Euch am besten geht und schaut nicht, wer was macht, jeder Mensch ist anders.

In diesem Sinne...  übt schön.

 

26.01.2010

Ich hoffe Ihr seit gut in das neue Jahr gerutscht.

Bei mir steht eine Inspektion meiner Steel an, 2 Jahre sind rum, ich werd' sie entweder zu Jagiella Steels oder WBS Steels senden; damit alles wieder schön läuft...

Wie sieht es mit Eurer Steel so aus?

 

Nochmal ein Wort zu Pick Ups. Wie auch andere Gitarristen glauben etliche Mitmusiker bei Ausstausch der Pick Ups klingt eine Sho-Bud wie eine Emmons usw.

Nichts dergleichen geschieht (sagt auch Bobbe Seymore). Das ist tasächlich so, funktioniert einfach nicht. Eine Emmons ist eine Emmons, Sho-Bud bleibt Sho-Bud, so ist eine Fender keine Gibson etc.

Ausserdem, ich betone es immer wieder: it's in your right hand.

Bei meiner Sho-Bud sind immer noch die Original Pick Ups drin und ich finde, es sind die besten hierfür.

Aus USA höre ich, dass jackson Steels wohl zur Zeit das Non-Plus-Ultra sein sollen. Ich hatte leider noch keine Gelegenheit die Steels zu testen. Das ist ja das Leidige in Deutschland, man hat keine Chance, mal andere Steels zu testen.

Ich hatte ja auch mal ein Carter D 10. Tolles Instrument, ehrlich, gekauft bei Al Brisco in Canda, aber der Saitenabstand untereinander war mich als alter Sho-Bud-Spieler einfach zu eng, konnte mich nie daran gewöhnen. Jetzt freut sich jemand in Süddeutschland über die Carter.

D a s  ist doch auch mal was, oder?

Bis demnächst!

 

06.12.2009

Wie wäre es denn mal, sich an die Steel zu setzen und ein paar Weihnachtslieder zu spielen. Es gibt da zwie wunderschöne Bücher, von Buddy Emmons und Scotty. Buddy's Buch ist etwas anspuchsvollen, aber mit beiden kann man richtig schön amerikanische Weihnachtslieder spielen. Hervorragend arrangiert, ehrlich.Viel Spaß damit.

02.11.2009

Was für eine Steel braucht man eigentlich? Das allerneuste Model mit unzähligen Kniehebeln und allem, was das Herz so benötigt?

Oder ein einfaches Student-Modell?

In den ersten Jahren der Pedal Steel Gitarren hatten Spieler wie Buddy Emmons, Sonny Burnette, Weldon Myrick und viele andere eine einfache Steel mit man gerade einem Kniehebel. Natürlich konnte an da bestimmte Töne so nicht heben und senken.

Aber zunächst hatten die Jungs eins: Ton, Ton, Ton! Und die holten alles aus der einfachenSteel raus, nämlich solche schönen Sachen, die mancher nicht mit allen Hebeln und Pedalen dieser Welt nicht zum Klingen bringt.

Scotty hat mal gesagt, es reichen im Höchstfalle 3 Fußpedale und 4 Kniehebel, da hat man sein gnazes Leben lang zu tun, ohne das es langweilig wird. Wißt Ihr was? Der Mann hat recht.

Obwohl, ichgebe ja zu, an meiner Sho-Bud ist für den C6 Hals ein Kniehebel dazu gekommen, weil ich noch einen schnellen 7er benötigte; der Rest ist Sho-Bud - Copedent. Und das reicht mir bisher völlig aus, völlig, absolut. Und ihr könnt noch so eine geile Steel haben und den besten Amp, Pick-Up usw. der Welt... "it's in your right hand"!

Buddy Emmons würde auch ein Zigarrenkiste mit Saiten zum Klingen bringen und eben nach Buddy Emmons klingen.

Ich habe mal auf einer ABM Rodeo gespielt. Die Klang wirklich hammerhart gut und die Steel hätte völlig ausgereicht.

Aber... ich habe mich eben in Sho-Bud verliebt und mit meinem Nashville  400 von Peavey klingt es genauso, wie ich es mir immer gewünscht habe, so voll, so crispig, so...., eben einfach galaktisch.

 

 

09.10.2009

Jetzt mache ich mal Reklame für "andere"!

Bei ebay in Amerka schaut mal  unter dem ebay - Namen: jansnetstuff, es handelt sich hierbei um Rick Kornacker, der hat echt nette Sache zum Lernen, es lohnt sich da einmal zu stöbern Ich selbst habe dort auch das ein oder andere mal erworben.

Bestellt Jan einen netten Gruß von mir, der ist echt nett und hilfsbereit. Aussserdem hat er deutsche Wurzeln, spricht aber kein Wort Deutsch (grins).

Ansonsten fangt im lamgsam an zu lernen, nie schnell, die Schnelligkeit kommt von allein.

 

 

16.09.2009

Jetzt kommt dein sehr kurioser Tipp oder auch Trick durch den ich durch Zufall kam:

Irgendwie hatte ich meinen Steelbar verbusselt und wollte zwischen Rasen mähen und Bäume schneiden mal schnell an die Steel. Da lag auf dem Tisch ein Bleistift. Ich nahm das Ding und dachte mir, sliden geht auch so. Geht auch! Und wie! Wißt ihr was passierte?

Ich habe beim Sliden einen ganz besonders, noch nie gehörten Klang gehört, das klang wie ein "slidendes Banjo". Ich fand das so toll, dass ich das schon bei einigen Auftritten einsetzte. Bevor jetzt alle den Kopfschütteln, einfach ausprobieren.

20.08.2009

Lange keine Tipps mehr gegeben, aber ich war unterwegs, mit Alberto Buretti, wo ich demnächst in der Videoproduktion dabei bin. Weiterhin habe ich Musik mit einer tollen Countryband im Solling gemacht.

Aber jetzt geht es wieder los.

Ich finde für einen Anfänger sehr wichtig, wenn er zunächst einmal weiss, wo auf der Steel die Akkorde liegen. Da empfehle ich die Chords Cart von Scotty aus St. Louis. Wenn ich die da bestellt, sagt Scotty einen schönen Gruß von mir.

Und dann ab an die Steel und merken, wo was liegt. Man kann sich dass auch selbst raussuchen, indem die wenigen Lehrbücher nimmt, die es gibt. Nehmt die Songs auseinander und merkt Euch, wo die entsprechenden Akkorde sind. Dann kehrt die einfach um; das bedeutet, ihr müßt wissen, wie ein Akkord aufgebaut ist. Es würde den Rahmen sprengen, hier theoretischen Unterricht zu geben, dass kann man lernen mit all möglichen Büchern.

Dann spielt zum Besispiel den G-Akkord und slidet immer weiter hoch und runter; dass klingt echt schön. Wenn ihr dann noch dabei einzelne Saiten anspielt und blockt, dann ist das wunderbar.

 

16.07.2009

Wie oft wechselt man eigentlich seine Saiten? Na ja, so ganz so einfach, wie bei einer Gitarre ist das ja immer nicht. Ein wenig muss man schon "frickeln". Ich selber ziehe die Saiten immer von der Brücke zu den Wirbeln; mein Freund Hermann Lammers Meyer macht das umgedreht. Er befestigt die Saiten zuerst an den Wirbeln und befestigt sie dann an der Brücke. Dabei hält er die Saite mit einer Hand hoch, dass sie gespannt ist. Mit der anderen Hand dreht er dann fix an den Wirbeln und schon sitzt alles.

Bobbe Seymore aus Nashville wechselt nachseiner Aussage nach sehr häufig die Saiten, weil er sagt, ein Auto fhrt ja auch nicht auf abgefahrenen Reifen. Recht hat er, aber er vergißt m.E. den Kostenfaktor, er selbst hat genug Saiten in seinem Shop, wie ich 2008 in Nahville sehen konnte, als ich ihn besuchte. Ich gebe offen zu, ich bn nicht der Saitenwechsler schlechthin.

Und jetzt kommt's, wo sich wahrscheinlich alle Steeler die Haare rauben. Gerade auf dem C6 Hals lasse ich die Saiten gern richtig lange drauf und abgespielt müßen sie sein, erst dann bekomme ich diesen schönen schmatzenden, matschigen volen Sound, den ich so liebe. Ich mag's dort überhaupt nicht clean.

Na ja, wie ich immer sage, so wie jeder möchte...

23.06.2009

Dieses Mal ein Hinweis auf eine neue Steel. Wie ich erfahren habe, sollen die Jackson Steel Guitars genauso sein, wie die alten Sho-Buds aud dem Jahre 1963, nur natürlich ganz neu mit bester Technik, weiterhin sollen die sich wohl in keinster Weise verstimmen. Ich habe leider noch keine Gelegenheiten gehabt, solch eine Gitarre zu spielen. Ich denke, man wird sie auch nur in Amerika kaufen können.

Weiterhin solen die Cobra Steel-Strings unverstimmbar sein, egal wie oft man diese bewegt, zieht oder sonstwas macht. Auch hier habe ich keine Erfahrung, werde mir aber mal ein paar Sätze bestellen.

Wer damit mal Erfahrung hat, möge sich melden.

Auch heute noch bin ich fasziniert, was für schöne Töne unser Instrument hervorbringt. Eine Geschicht zum Schmunzeln. Wenn ich in meiner Musikhütte mal richtig Rocj spiele, haut mein Kater ab. Spiele ich hingegen mit meiner Sho-Bud, kommte und legt sich auch den Teppich und hört die ganze Zeit zu, er geht nicht weg. Lustig, oder?

In diesem Sinne, hoffen wir, dass der Sommer bald kommt.

Ach ja, egal, wo ihr seid, ihr Steeler, trefft ihr einen auf de Bühne, sprecht ihn an, fachsimpeln kann man immer.

06.06.2009

Ein heikles Thema vielleicht: Wie pflegt ihr denn Eure Steel? Sind alle Mechaniken immer gut geschmiert, wird regelmäßig der Schutz aus den Mechaniken geholt usw.? Werden die Saiten zwischenduch gewechselt?

Eigentlich ein banales Thema, wo sich bestimmt niemand Gedanken macht. Euer neues Auto putzt und pflegt man, wienert, wäscht macht und tut, aber  eure Steel auch? An der Steel arbeiten viele Mechaniken, logischerweise aus Metall und sind ständig in Bewegung, das braucht Pflege und ihr wollt doch, dass sie bei einem Gig oder ommer Intune ist. Das kann aber ins Auge gehen, wenn man sie nicht pflegt, jede Wette.

Macht euch einfach mal dran und sie wird es euch danken. Zieht regelmäßig neue Saiten auf, denn alte Reifen packt  ihr ja auch nicht auf euer Auto, oder?

Haltet mich nicht für verschroben bezüglich dieses Themas, aber manchmal sind es die banalsten Dinge, an die man eben gerade nicht denkt.

 

18.04.2009

Ein paar Wort zu den Grundlagen der Musik, bzw. Pedal Steel Guitar.

Wie fängt man eigentlich heutzutage an Gitarre zu spielen. Entweder geht man zur Gitarrenschule oder kauft sich ein Buch. Man lernt Akkorde und Songs begleiten (ausser bei wirklich professionelem Unterricht).

Das war's dann, ma frickelt hier, man frickelt da und man kommt an den Punkt, wo es nicht mehr weitergeht. Man möchte bestimmte Songs spielen, hört sich das an und kommt nicht weiter.

Es fehlen die theoretischen Grundlagen der Musik und sei es das Erlernen von Kadenzen (z.B. G, C, a, D7, G). So ist es bei der Steel ungemein schwerer, trotzdem gelten hier auch die Grundlagen der Musik. Man sollte nach einiger Zeit hier beginnen, dass man zumindestweiss, wie sich ein Akkord bildet und das auf die Steel umsetzen; dann kann man nämöich auch überaus leicht Umkehrungen dazu spielen.

Interessant auch, wie sich dann ein z.B. G6/9 Akkord auf der Steel gebildet werden kann.

Es gibt da im Buchhandel sicherlichhervorragende Bücher, um sich das einfach mal "reinzuziehen".

Ich empfehle dazu tatsächlich immer wieder die "Steelers Bible" von Winnie Winston und Ben Keith. Hervorragen der musiktheoretische Bereich. Allerdings in Englisch. Macht nix. Schaut in den Flohmarkt!

Also, wenn es stürmt, regnet oder schneit, die Sonne allzu heftig brennt, schnappt euch ein Buch únd lernt ein wenig Musiktheorie.

 

27.03.2009

Wie jederman weiss, ist die Pedal Steel ja ein äußerst seltenes Instrument, besonders hier in Europa und meistens bringt man sie ja nur in Zusammenhang mit der Country-Musik. Wenn auch sehr selten, aber weit gefehlt. Man kann mit der Steel so einen heissen Blues und Rock spielen, dass es kracht.

Wie das, werden jetzt viele fragen? Ganz einfach, ehrlich! Verzerrer vorschalten und probieren. Tatsächlich, einfach probieren. Viele von Euch habenbestimmt vorher Rocmusik etc. gemacht und wissen, wie was klingen soll. Und es klingt einfach sagenhaft mit der Steel. Kein Vergleich zum Bootleneck-Spiel, wie ich finde. Das hat schon etwas besonderes!

Es ist auch etwas ruhig geworden um die Country-Musik in Deutschland. Texas Lightning, die ja diese Musik richtig nach vorn gebracht hat, pausiert, Nachwuchs kommt nicht so richtig nach. Trotzdem, für mich ist es die schönste Musik auf Erden. Aufgrund einer Nachfrage: Eigentlich fast alle Stelle spielen mit Fingerpicks, Daumen Plastik, Finger mit Metall (bis auf Bobbe Seymore, der benutzt nur einen Plastik-Daumen-Pick und spielt sonst mit seinen Fingern. Ich persönlich spiele nur mit Metall-Picks von Dunlop, die sind nicht so dick und sind mir persönlich sehr angenehm. Aber, wie immer, macht es immer so, wie es für Euch am bequemsten ist. Einfach ausprobieren.

 

10.03.2009

Angeblich sollen die neuen Cobra Steel Strings unkaputtbar sein! Behauptet jedenfalls unser aller Buddy Bobbe Seymore. Ich habe sie noch nicht gespielt, ich steh' eigentlich auf SIT Strings, mit Jagwire habe ich schlechte Erfahrung gemacht, ewig am reissen, besonders beim Aufziehen; Peng sind 'se beim Stimmen wieder durch.

Wie sind Eure Erfahrungen so?

 

23.01.2009

Befassen wir uns einmal mit einem Echo. Wie ich bereits sagte, nehmen viele der Stars in der Steel Szene die Geräte von Boss, dass DD 3 oder DD 5. Man kann mit einem keinen Trick seine Geschwindigkeit verdoppeln, gerade, wenn man schnell Picken möchte. DasGerät auf 2 kurze Wiederholungen einstellen und los, das klingt, als wenn ihr in rasender Geschwindigkeit Eure Finger bewegt. Probiert es aus. Bleibt die Frage, was ich mache, wenn ich aber zwischendurch keine Wiederholung möchte? Ganz einfach, Saite anschlagen und Volumenpedal blitzschnell mit dem Haken nach hinten ziehen, sprich: Ton aus mit dem Volumen Pedal.

Noch ein Tip: Gerade der Hall bei Peavey Verstärken macht unangenehme Geräusche, wenn man leicht draufhaut, die Bühne wackelt, der Stand unsicher ist, der Drummer ordentlich reinhaut usw.

Hier empfehle ich das Hallgerät von Boss DD6, hat alles, was man braucht.

Ich bin übrigens keine Endorser etc für Boss Geräte, sie haben mich schlichtweg überzeugt.

Nach der Kur geht's weiter.

11.01.2009

So, dass neue Jahr hat begonen und ich denke unser aller Lieblingsinstrument wird es auch immer bleiben!

Ich möchte mal ein paar Worte über Effektgerät verlieren. Es gibt ja unzählige dieser kleinen und auch großen Geräte, doch welche nimmt man. Das ist natürlich immer die Frage des Geschmacks.

Schauen wir doch mal auf die ganz Großen in der Steel-Szene, die Cracks also:

Paul Franklin soll einmal gesagthaben, dass er einfach sein Kabel in den Amp steckt und los geht es.

Seine Frau würde iihm angeblich gar nicht erlauben, soviel Geld für Effektgeräte auszugeben.

Scotty und Bobbe Seymore benutzen nur das Boss DD 3, verweisen dabei aber auch auf das Nachfolgemodell, dass DD 5; sagen aber ganz klar, das DD 3 reicht.

Bobbe z.B. stellt das Gerät so ein, dass er zwei ganz kurze Wiederholungen folgen läßt. Eigentlich nimmt man das Echo nur, um die Steel fetter zu machen.

Verwechselt bitte niemals die Aufnahmen auf vielen Produktionen. Die sind alle zichmal durchs Mischpult gejagt worden, da kommt kein Effektgerät gegen an. Wisst Ihr, wie ich das mache? Ich stecke mein Kabel in den Nashville 400 und lasse die Sho-Bud klingen. Mir reichts, ich find's klasse.

Ich besitze auch einen Peavey Profex, habe den oft ausprobiert mit den 128 Presets darauf. Alles nicht schlecht, jedoch liebe ich einfach den puren Sound meiner Sho-Bud.

Wie ich immer zu sagen pflege: Porbiert einfach alles aus, schaut nicht auf andere, sondern macht Euer eigenes Ding. 

Euer Manni

 

20.12.2008

Auch wenn es eigentlich jeder weiss, trotzdem:

Hier in Deutschland gibt es 2 Steeler, die das Instrument bauen und auch herstellen.

Wolfgang Bednarz (WBS Steel Guitars)

Andreas Jagiella (Jagiella Steel Guitars)

Einfach googeln und ihr bekommet die Seiten aufgerufen.

Die beiden machen sehr gute Arbeit.

03.12.2008

Mal etwas zum Thema Blocking, bzw. Handhaltung. Es gibt ja 3 Möglichkeiten, die Saiten zu blocken:

1. Blocken der Saiten mit einem ausgestreckten kleinen Finger (evtl. noch zusätzlich mit dem Ringfinger)

2. Blocken mit "eingerollten" Fingern, bzw. Blocken mit der zusammengeballten Handkante

3. Blocken mit den Fingern (soll Paul Franklin wohl erfunden haben und praktizieren).

Vorweg:

Das Blocking ist (nach Winnie Winston und Ben Keith) mit das Schwierigste, was es gibt und muss immer wieder geübt werden. Es gibt kein Patentrezept, auch wenn die Steelers Bible (o.g. Steeler sind Autoren) meint, mit ausgestreckten Fingern wäre es am Besten.

Ich kann das zum Beispiel nicht machen, weil mir dann immer die Sehnen im Unterarm schmerzen.

Angewohnt habe ich mir ein Mittelding zw. zusammengerolltem Handballen und Fingerblcking. Dazu blockt auch noch der kleine Finger der rechten Hand einzelne Saiten mit. Warum? Keine Ahnung, das hat sich so ergeben.

Macht es einfach so, wie es am bequemsten ist, ganz einfach!

Und... fangt langsam an, schneller geht das von ganz allein.

Keep practicing, wie die Amis sagen.

Ach ja, ich habe so das Gefühl, das die "alten" Steeler den kleinen Finger gern austrecken und die "neueren" die Finger zusammenrollen. Buddy Emmons macht den Finger lang, Paul Franklin rollt zusammen, also, wie gesagt, jeder, wie er es am besten kann.

 

 

14.11.2008

Es ist ja solangsam Winterzeit und im Garten ist nicht viel zu tun. Wie wäre es dann mal, unsere Steel ein wenig zu pflegen und besonders die mechanischen Teile zu ölen. Was nimmt man bloß?

Ganz einfach: Stinknormales Waffenöl, mehr nicht.

Der Rest dürfte klar sein, mal das Edelstahl schön polieren und und und.

(Vielleicht klingt sie dann ja noch besser:)

10.11.2008

All' meine Tipps auf meiner Seite bei nixfree.com sind ja nun weg und ich habe natürlich dummerweise alles nicht gesichert, aber ich bemühe mich, alles irgendwie wieder hervorzubringen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich von anderen Steelern Tipps bekomme, die ich hier gern einstelle.

 

Anfangen möchte ich mit dem wirklich simpelsten Trick überhaupt (und alle Steeler werden sich bestimmt an den Kopf fassen), um Pedal Steel zu lernen: Üben, üben, üben!

Das ist tatsächlich so. Zu Anfang ist das einfach sehr schwer und total ungewohnt, gerade wenn man von der Gitarre kommt (aber wer kommt das nicht).

Ich empfehle wirklich auch heute noch die sog. Steelers Bible von Ben Keith und Winnie Winsten. Mit der deutschen Übersetzung könnt ihr eine Menge lernen, auch wenn es nicht leicht ist, wirklich nicht.

Lasst Euch bitte nicht abschrecken, das wird von Woche zu Woche irgendwie besser und leichter. 

Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Im Internet auf der ebay - Plattfrom bietet so ein Musikhaus Pedal Steels an mit dem Hinweis, das wäre ja nun überhaupt nicht schwer und gerade für Gitarristen...

Na ich weiss nicht, vielleicht irre ich mich ja auch.

Eins steht aber fest: Es gibt kein schöneres Instrument als die Pedal Steel und wen die Sucht befallen hat, der kommt da eh' nicht von los.

 

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